5 gravierende Dinge, die sich in Nicaragua verändert haben.

NEWSLETTER
Jetzt abonnieren
und profitieren.
  • Infos zu offenen Einsätzen
  • Wissenswertes über Interteam
  • hilfreiche Tipps
  • 3 bis 4 mal jährlich
JETZT ANMELDEN

5 Dinge, die sich seit dem Ausbruch der Proteste verändert haben

Zwar ist der Volksaufstand laut offiziellen Berichten seit dem 7. Juli 2018 bereits wieder vorbei. Doch der heftige Ausbruch der Proteste hat das Land der tausend Vulkane in seinen Grundfesten erschüttert. «Normalität», so wie sie vor den Unruhen herrschte, existiert im mittelamerikanischen Land mit seinen rund 6 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern nicht mehr.

 

Welche Dinge belasten Nicaragua derzeit am meisten? Natalie Gerlach, Nicaragua-Expertin und neue Landesprogrammleiterin von INTERTEAM, gibt Auskunft.

 

Kein Tourismusland mehr

Nicaragua hat sich in den letzten Jahren zu einer äusserst beliebten Reisedestination entwickelt. Dies ist nun vorbei, denn zwischen 2018 und 2019 ist der Tourismus um 35% zurückgegangen. Die meisten Hotels haben dadurch entweder geschlossen oder die Preise angepasst, um die Orte wieder attraktiver zu machen.

 

Lebensmittel werden teurer

Krisen und erhöhte Preise stehen häufig in Wechselwirkung, so auch aktuell in Nicaragua. Denn die Preise für Lebensmittel wie beispielsweise Reis, Käse, Kartoffeln, Paprika oder Tomaten sind seit vergangenem Jahr massiv gestiegen. Ebenso die Ausgaben für Strom.

 

Armut wieder auf dem Vormarsch

Dank guter und stabiler Wirtschaftslage konnte Nicaragua in den letzten 15 Jahren die Armut sukzessive senken. Die Proteste haben diesen Trend nun abrupt unterbrochen: Seit 2018 nimmt die Armut wieder rapide zu. Die Menschen in Nicaragua generieren weniger Einkommen, weil es weniger Arbeitsplätze gibt und viele ihre Arbeitsplätze verloren haben. Laut einer Hochrechnung für das laufende Jahr könnten im Jahr 2019 bis zu 50'000 Menschen arbeitslos werden.

 

Ausländische Investoren drehen den Rücken zu

Dass die wirtschaftlichen Aktivitäten im Land seit Ausbruch der Proteste um knapp 6% zurückgegangen sind, steht auch in Verbindung mit dem massiven Rückzug ausländischer Investoren. Denn seit 2018 sind die Auslandinvestitionen um über 50% zurückgegangen, so u.a. Investitionen in Grundstücke oder Unternehmen.

 

Adieu, Nicaragua!

Was bereits seit einiger Zeit in Venezuela zu beobachten ist, gehört nun auch in Nicaragua zur Tagesordnung. Die Rede ist von einer zunehmenden Migration; denn bedingt durch die hohe Arbeitslosigkeit, suchen immer mehr Menschen Alternativen in anderen Ländern, beispielsweise in den USA oder Kanada, aber auch in Nachbarländern wie Costa Rica.

so erreichen Sie uns

INTERTEAM Luzern
Unter-Geissenstein 10/12
CH-6005 Luzern
Telefon: +41 41 360 67 22
Telefax: +41 41 361 05 80
info(at)interteam.ch

unsere bankverbindungen

Spendenkonto: PC 60-22054-2

IBAN: CH37 0900 0000 6002 2054 2

Swift: POFICHBE

 

Vermerk: "Spende für..."

besuchen sie uns auf