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Vorstellungen VON männlichkeit und Gewalt

"Ich denke, also bin ich!" Der berühmte Spruch von René Descartes führt uns unbewusst zu einem der Grundprobleme häuslicher Gewalt: Gängige Vorstellungen, was ein Mann und was eine Frau IST respektive ZU TUN HAT. Darum widmet sich dieses Jahr die schweizweite Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen* zwischen dem 25.11 und dem 10.12 dem Thema der Männlichkeitsvorstellungen und Gewalt.

 

Auch die beiden Organisationen INTERTEAM und Agredis unterstützen die Kampagne mit folgenden zwei Aktionen und leisten so einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Prävention von häuslicher Gewalt:

Fachpodium "Häusliche Gewalt aus Tätersicht"

Welches sind gängige Motive, die zu häuslicher Gewalt führen? Welche Rollen spielen dabei vorherrschende Männlichkeitsvorstellungen? Wie unterscheiden sich diese im Vergleich zwischen Kulturen und welche Wege gibt es, die Gewaltzyklen zu durchbrechen? 

 

Dienstag 4. Dezember 2018, 

19 Uhr

Stattkino Luzern

Eintritt frei

 

Flyer zum Fachpodium (PDF 1,4 MB) >

 

Mit diesen und weiteren spannenden Fragen beschäftigen sich vier Spezialistinnen und Spezialisten am Fachpodium "Häusliche Gewalt aus Tätersicht" in Luzern. Somit steht für einmal nicht die Opferperspektive im Vordergrund. Organisiert wird diese Veranstaltung von INTERTEAM und der Gewaltberatungsstelle Agredis im Rahmen der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen*. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Podiumsteilnehmende:

  • Jasmine Burkhard ist gelernte Kauffrau und Sozialarbeiterin. Aktuell arbeitet sie als Fachperson für INTERTEAM in Cochabamba, Bolivien. Dort unterstützt sie seit über 3 Jahren die Fuerza Especial de Lucha Contra la Violencia (FELCV), die Spezialeinheit der bolivianischen Polizei gegen Gewalt an Frauen.
  • François Burri ist ein ehemaliger Klient von Agredis. Er arbeitet als langjähriger Online-Manager in der Privatwirtschaft und schliesst aktuell gerade eine Diplomarbeit als Persönlichkeits- und Life Coach ab. 
  • Gisela Jaun ist Juristin mit Anwaltspatent. Zurzeit arbeitet sie als stellvertretende Oberstaatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft Luzern.
  • Thomas Jost ist Gewaltberater und Geschäftsleiter bei Agredis. Er ist ausgebildeter Sozialpädagoge.

 

Moderation: Tanja Mirabile, Direktorin «Institute for Conflict Transformation and Peacebuilding (ICP)»

 

 

 

Präventions-Clip

Notfallnummern

Egal ob Täter oder Opfer, wir helfen dir aus der Gewaltspirale!

 

  • Agredis – Gewaltberatung von Mann zu Mann (täglich von 7-22)
    T. 078 744 88 88
  • Polizei
    T. 117
  • Frauenhaus Luzern
    T. 041 360 70 00
  • Opferberatungsstelle Luzern
    T. 041 228 74 00

INTERTEAM und Gewaltprävention?

INTERTEAM ist eine Organisation der Personellen Entwicklungszusammenarbeit. Unsere Fachspezialistinnen und -spezialisten leisten mehrjährige, wirkungsvollen Entwicklungseinsätze. Sie engagieren sich u.a. in Bolivien für eine gute Prävention von Gewalt sowie für die Verbesserung der Begleitung von Frauen, Kindern und Jugendlichen, die Opfer von Gewalt wurden. Wir betrachten häusliche Gewalt als weltweites Phänomen, weshalb wir uns auch zusammen mit Partnern in der Schweiz für Gewaltprävention im Rahmen nationaler Kampagnen einsetzen.

 

Genauere Informationen zu unseren Tätigkeiten in Bolivien im Themenbereich "Gewaltprävention und Opferbegleitung" finden sich auf unserer Landesschwerpunkt-Seite zu Bolivien.

Agredis – Fach- und Beratungsstelle Zentralschweiz 

Gewaltberatung von Mann zu Mann – Die Dienstleistungen von Agredis richten sich an gewalttätig handelnde Männer und Jugendliche sowie Menschen, die beruflich mit gewaltbereiten Männern zu tun haben.

 

Was als Fachstelle gegen Männergewalt (2000-2009) im Kanton Luzern begann, ist heute eine behördlich anerkannte und breit abgestützte Zentralschweizer Dienstleistung. Dank Leistungsverträgen mit den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden, Schwyz, Uri und Zug können auch Sie unser Angebot nutzen!

 

Agredis besteht aus einem Team von ausgebildeten Gewaltberatern und ist eine von mehr als 40 Beratungsstellen im deutschsprachigen Raum, die nach den Grundsätzen von Männer gegen Männer-Gewalt® Hamburg arbeiten.

 

Weitere Informationen unter: www.agredis.ch

 

16 Tage gegen Gewalt an Frauen - Hintergründe

Seit 2008 koordiniert die feministische Friedensorganisation cfd die schweizweite Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen. Diese entstand aus der 1991 lancierten internationalen Kampagne 16 Days of Activism against Gender Violence.

 

2018 jährt sich die Kampagne in der Schweiz zum 11. Mal. Sie widmet sich dem Thema «Männlichkeitsvorstellungen und Gewalt». Über 50 Organisationen unterstützen die Kampagne schweizweit.

 

Weitere Informationen zur Kampagne, der Organisation cfd und den geplanten Aktionen finden Sie unter: www.16tage.ch

Aktion 2017 – "Lueg häre!"

2017 lancierte INTERTEAM in Zusammenarbeit mit Agredis, der Zentralschweizer Fachstelle gegen Männergewalt, die Aktion "Lueg häre!".  Die Aktion folgte dem Fokusthema "Sprechen wir darüber - Gewalt an Mädchen und jungen Frauen" der nationalen Kampagne vom 25. November bis 10. Dezember. Durch drei Kurzfilme soll die Luzerner Bevölkerung für Gewalt an jungen Frauen sensibilisiert werden.

 

Gewalt in jugendlichen Beziehungen

Wo endet die Liebe und wo fängt Gewalt? Diese Frage ist oft nicht einfach zu beantworten. Denn aus falscher Liebe wird in einer Beziehung häufig viel akzeptiert und erduldet. Unsere Kurzfilme zeigen nachgespielte, jedoch auf realen Begebenheiten basierende Situationen, in denen Liebe definitiv zu weit geht. Im Zentrum stehen Visualisierungen von alltäglichen Szenen, die in jugendlichen Beziehungen zu Gewalt führen (können); diese werden immer noch viel zu oft von den Betroffenen – und der Gesellschaft im Generellen – nicht thematisiert.

 

Die Geschichten mit wahrem Hintergrund

Die Szenen basieren auf realen Erfahrungsberichten von Agredis im Rahmen ihrer Täterarbeit, wurden jedoch von jungen freiwilligen Schauspielerinnen und Schauspielern nachgespielt und im Sinne eines Werbespots gegen Gewalt mit zentralen Botschaften ergänzt.

 

>  Medienmitteilung zur Aktion "Lueg häre!"

Wo waren die Filme zu sehen?

Die Filme wurden während des Kampagnenzeitraums auf den Screens der Verkehrsbetriebe Luzern ausgestrahlt. Ebenso unterstützte das Stattkino Luzern die Aktion, wie auch IAMANEH, die unsere Filme bei ihrem Frauenfilmfestival Frauenstark! zeigten. Ausserdem wurden die Filme während der 16 Tage an ausgewählten Luzerner Berufs- und Kantonsschulen ausgestrahlt. Die Aktion wurde von einer Online-Kampagne begleitet, sodass die Filme und weitere Stories auch über verschiedene Social Media-Kanäle zu sehen waren.

 

Facebook: https://www.facebook.com/interteam/

Youtube: https://www.youtube.com/user/interteamluzern

 

Unsere Botschaft

Beteiligte - Opfer, TäterInnen oder auch unbeteiligte MitwisserInnen - sollen nicht länger wegschauen, sondern beginnen darüber zu sprechen. Denn Situationen, wie jene in den Kurzfilmen, können zu Gewalt führen.

Kampagnenpartner

Nur dank unseren tollen Kampagnenpartnern war es uns möglich, die Filme zu realisieren und diese Reichweite zu erzielen. Wir danken ganz herzlich!

 

 

Die Clips:

Der Stalker

Markus (22-jährig) und Vera (20-jährig) haben sich getrennt. Während Vera einen neuen Freund hat, will sich Markus mit der Trennung nicht abfinden. Er will Vera zurück…um jeden Preis.

 

SchauspielerInnen: 

  • Klara Förster
  • Kevin Ulrich

Die ominöse SMS

Der 24-jährige Erik wohnt mit seiner Freundin, der zwei Jahre jüngeren Metia, zusammen. Als diese plötzlich von einem Arbeitskollegen eine harmlose SMS erhält, ist für Erik der Fall klar.

 

SchauspielerInnen: 

  • Yasmine Frizlen
  • Michael Stampfli

Eifersucht im Ausgang

Nach einem romantischen Abendessen, welches Alex für seine 24-jährige Freundin organisiert, möchten die beiden in einer Bar noch etwas trinken gehen. Als Veronica unverhofft alte Kollegen wiedersieht, nimmt der Abend ein böses Ende.

 

SchauspielerInnen: 

  • Elena Blättler
  • René Huber

Behind the scenes

Was es alles dazu braucht, solche Videoclips zu produzieren, erfahrt ihr hier in unserer kleinen Bildergallerie.

Das ominöse SMS_Bad Szene 1.jpg
Das ominöse SMS_Bad Szene 2.jpg
Das ominöse SMS_Fussballspiel 1.jpg
Das ominöse SMS_Fussballspiel 2.jpg
Der Stalker_Küchenszene 1.jpg
Der Stalker_Küchenszene 2.jpg

Der Stalker_Schlafszene.jpg
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Eifersucht im Ausgang_mit Miguel in der Bar bei Miguel.jpg
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Partnerschulen

An den folgenden Schulen werden unsere Kurzfilme im Kampagnenzeitraum weiterverbreitet und ausgestrahlt – herzlichen Dank an die Schulen für die tolle Zusammenarbeit!

  • Kantonsschule Alpenquai
  • BBZ Sursee
  • BBZ Luzern

Endlich Aussicht auf ein Leben ohne Gewalt

Das Leben der 8-jährigen Joyce in Tansania ist von Gewalt geprägt. Lest hier, wie sie dank unserer Fachperson Susan Waltisberg und unserem lokalen Partner aus der Gewaltspirale findet. 

 

 

> Zum Portrait

Vergangene Aktion 2016: Mit Bierdeckeln gegen Gewalt

Ziel der Aktion

Besucherinnen und Besucher der Luzerner Gastronomieszene sollen auf humorvolle Weise mit klassischen Rollenbildern konfrontiert und so sanft auf das Thema Stereotypen und geschlechterspezifische Gewalt aufmerksam gemacht werden. Während der 16 Tage der Kampagne erhalten Gäste von Luzerner Restaurants und Barbetrieben zu jedem bestellten Bier einen besonderen Bierdeckel als Unterlage. Die Bierdeckel zeigen karikierte Situationen zwischen Männern und Frauen, die – für einmal überraschend untypisch – vertauschte Rollenbilder darstellen.

 

Illustrationen zur Aktion 2016

Die Künstlerin: Wiebke Helmchen

Sie ist der kreative Kopf hinter der Aktion: Die junge Künstlerin Wiebke Helmchen ist 1989 in Heidelberg geboren. Rund 10 Jahre lebte sie in der Schweiz und absolvierte an der Luzerner Hochschule für Design und Kunst den Studiengang Illustration. Momentan lebt sie in Berlin, wo sie als Illustratorin, Grafikerin und Lektorin arbeitet. Herzlichen Dank Wiebke, für deine kreative Unterstützung!

www.wiebkehelmchen.de

Onlinekampagne zur Aktion 2016

Die Bierdeckelkampagne in Luzerner Gastrobetrieben wird begleitet von einer Onlinekampagne. Hier werden in Form von Portraits und Videointerviews Verbindungen zwischen der Arbeit von INTERTEAM in Afrika und Lateinamerika mit dem Kampagnenthema "Gewalt gegen Frauen" aufgezeigt.

Portrait Tansania

 

Modesta und ihre Mitkämpferinnen lernen in Kursen in Shirati sich selbst zu verteidigen.

 

Zum Portrait...

Portrait Nicaragua

 

Fernando Pérez überwindet durch einen «Männer Workshop» traditionelle Rollenbilder.

 

Zum Portrait...

Portrait Bolivien

 

Kinder-Workshop lehren Kinder wie die 8-jährige Gyorka, sich vor sexueller Gewalt zu schützen.

 

Zum Portrait...

Videointerviews zur Aktion 2016

Abschlussgespräch mit Erik Keller, Geschäftsleiter INTERTEAM

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte, dem Abschluss der Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen und unserer Aktion "Mit Bierdeckeln gegen Gewalt" hatten wir einige Fragen an den Geschäftsleiter von INTERTEAM, Erik Keller.

Gespräch mit Gewaltberater Thomas Jost

Der Gewaltberater Thomas Jost erzählte uns, wie Rollenbilder in der Schweiz zur Gewalt zwischen Mann und Frau beitragen.

Gespräch mit der Psychologin Catherine Goumoëns

Die ehemalige INTERTEAM-Fachperson Catherine Goumoëns arbeitete 10 Jahre als Psychologin in Bolivien. Sie erzählt uns von der Bedeutung von Rollenbildern in der Gewaltprävention im bolivianischen Kontext.

LuzernerInnen diskutieren am Stammtisch über Rollenbilder

Luzernerinnen und Luzerner diskutieren am Stammtisch über Rollenbilder in unserer Gesellschaft.

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Unter-Geissenstein 10/12
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